Level III: Kreativ- und Ruhezeiten oder warum Inspiration das A und O ist

Nun ist es fast soweit – morgen geht es los! Unglaublich.

Die Zeit ist so schnell vergangen. Und es gab allerhand zu tun. Ja, vieles wollte bedacht werden: gut vorbereitet, ist halb gewonnen. Ist das so!? Gar nicht so leicht festzustellen, wo eine gute Balance ist zwischen zu viel und zu wenig. Was muss getan werden und was sollte lieber gelassen werden? Wo ist genug und was sollte bedacht werden?

Ein Spiel der Balance, indem wir hin und wieder in das ein oder andere Extrem gefallen sind und wieder versucht haben, Gleichgewicht herzustellen sowie gleichermaßen Raum für die Reise und ihre/unsere Bedürfnisse im Hinblick auf Wissenwollen, Sicherheit, Geborgenheit, Kontrolle und ebenfalls Raum für Muße, Entspannung, Flow, sich gleiten lassen im Vertrauen darauf, dass alles, was kommt und wie es sein wird, richtig und gut ist, zu schaffen.

Was ganz wunderbar war : die “Trainingseinheiten” von 15-23km langen Wanderungen in und um Berlin in schönster Natur, die uns im Hinblick auf die einmonatige Trekkingtour in Nepal und Tibet auf bis zu 5.700 m Höhe zwar kein Höhentraining beschert haben (auch der Prenlz’berg reicht leider nicht ;-)), jedoch sicher Kondition und die Eingewöhnung für Körper und Geist in das Unterwegssein bei allen Wetterlagen. Da wir währendessen BÄRLIN nochmal mehr von seiner traumhaften und naturverwöhnten Seite entdecken konnten, war der Erholungs- und Freizeiteffekt gleich mitgesichert.

 Nun sieht es zum heutigen Abend so aus:

2 Rucksäcke von ca. 23kg zusammen inkl. Isomatten und Schlafsäcke und ein drittes Gepäckstück, das unsere Villa für die nächste Woche sein wird: das Zelt.

Gar nicht schlecht vom Gewicht her und hoffentlich alles dabei! Mal sehen, was uns die Nacht über noch einfällt…

Diese Ausstattung wird uns nun die nächsten 4 Wochen hier begleiten…

in England – Lake District – auf dem buddhistischen Festival, wo wir in schönster Natur (ja, auch z. T. mit Regen und bei ca. 20 Grad – bitte nicht neidisch werden :-)) zelten,

in Schottland in Edinburgh, wo wir das Zelt dann aber eher reinigen werden und getrost in unserem APARTMENT liegenlassen, wenn wir Friedhöfe, Kirchen und vor allem die Berge und die Stadt erkunden,

in England – bei Birmingham – wenn wir uns aufteilen für weitere 2 Wochen in buddhistischen Gemeinschaften/Klöstern, wo wir das Zelt auch eher als Schmuckstück der Outdoor-Kunst dabei haben, wenn wir jeweils in einem Dorm, einem Mehrbettschlafsaal nächtigen, und tagsüber allerhand verschiedene Arbeiten tätigen werden, wie putzen, streichen, gärtnern, im Café helfen o. ä. und on top – gaaanz sicher nette Menschen treffen und meditieren sowie Dharma teachings lauschen werden.

“Ich habe viele Leute in Europa getroffen. Ich bin sogar mir selbst begegnet.” (James Baldwin)

Bücher der Inspiration für das Trekking in Nepal/Tibet:

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