Horizonte Bestattungen und Trauerbegleitung in Freiburg

Wir haben Angst vor dem Tod, wir haben Angst vor der Trennung, wir haben Angst vor dem Nichts. Wenn wir aber tief schauen, erkennen wir den unaufhörlichen Wandel der Dinge und verlieren allmählich unsere Angst. (Thich Nhat Hanh)

Nachdem ich als Kind bereits nach dem Tod meiner Urgroßmutter wissbegierig war und mich fragte, was der Bestatter denn so macht bis jemand “unter der Erde” ist, ließ mich der Wunsch nach Erkenntnis nicht los. Im Gegenteil, mit jedem Todesfall im Familien- und Freundeskreis als auch später in der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin, wurden die Fragen mehr und die Neugierde größer.  

2015 war das Jahr, indem ich begann meinen bestatterischen Wurzeln nachzuspüren. Über Internetrecherche, Gespräche und Empfehlungen von Bekannten sowie einem alternativen Bestatterblogg, stieß ich auf zwei Bestattungsinstitute anderer Art. Das “andere”, das fühlte sich genau richtig an. Was dies war? Das durfte ich in Praktika in beiden Instituten feststellen und schätzen lernen.

Horizonte Bestattungen und Trauerbegleitung oHG Freiburg

Bestattungen Rolf Stuttgart

Obwohl beide sehr unterschiedlich organisiert sind, Arbeitsprozesse und Verantwortlichkeiten deutlich variieren und auch die Räumlichkeiten verschieden sind, vereint sie etwas sehr Besonderes:

  • Geschäftsführung/Leitung mit viel Herz und Empathie
  • Quereinsteiger aus verschiedensten Berufen und Bereichen
  • Eingebundensein, gemeinsame Gestaltung, familiäre Strukturen und Miteinander
  • Team- und Einzelfortbildungen für Leitung und Mitarbeiter sind erwünscht und werden gestützt – dies auch für Schittstellenthemen im weiteren Sinne außerhalb der Bestattung
  • Etablierung und Weiterentwicklung von Teamgesprächen, Events, Festen, Supervision u. a.
  • Engagement für transparente Dienstleistung und Preisbildung im Bestattungswesen in Deutschland und Umsetzung dessen
  • Gesellschaftliche Aufklärung und Ermöglichung der Wünsche Verstorbener und ihrer An- und Zugehörigen
  • Engagement zur Einbindung von An- und Zugehörigen, Zurückholen des Todes, des Sterbens und der Bestattung in die Mitte der Gesellschaft, wie z.B. Ermutigung zu Hausaufbahrung, mehrmalige und ausührliche Abschiednahme am offenen Sarg oder Einbindung der Angehörigen in die Totenversorgung.

Sicher sind es nicht nur diese zwei Institute, die dies erfolgreich umsetzen und gemeinsam weiterentwickeln, jedoch sind diese zwei seit Jahren erfolgreich und dies nicht nur in der Art und Weise, wie sie bestatten und das gesamte Drumherum gestalten und begleiten, sondern auch in ihrem Sein und Wirken, das viele ermutigt und stützt und Sterben, Tod, Trauer und Bestattung einen neuen und angemessenen Zugang in das Leben aller ermöglicht.

Eine Übersicht der jeweiligen Mitarbeiter*innen gibt

Team Horizonte Bestattungen

Team Bestattungen Rolf

Beide Praktika haben mich sehr geprägt, fachlich wie menschlich, und Freundschaften sind daraus hervorgegangen, die ich nicht mehr missen möchte. Hin und wieder bin ich zu Gast, so auch gerade wieder im Juli 2018:

Impressionen Horizonte Bestattungen

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2 Kommentare

  1. Liebe Katrin, hab mich sehr gefreut, ein Zitat meines geschätzten Lehrers vorangestellt zu sehen 🙂 Wie schön, dass du in deinen Reiseaktivitäten Inneres mit Äusserem, Vergangenheit und Gegenwart so eng verknüpfst! Auf den Fotos habe ich ein paar Gesichter dieses Ortes vermisst…

    1. Lieber Christian,

      wie schön, dass Du dabei bist! Dankeschön für die tolle Rückmeldung.
      Auf Deinen Wunsch hin habe ich sogleich die wunderbaren Mitarbeiter*innen bzw. das Team verknüpft, sodass Du nun einen Einblick bekommst. Schau doch nochmal rein. Herzliche Grüße aus Edinburgh an Euch 3.

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