Level II: Vorbereitungen oder warum Excel-Wissen niemals schadet und Zettelei auch wirkt

Pläne:

Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben die ganze Reise [Anm. Verfasserin] zu machen, da wir doch nicht einmal Herren des morgigen Tages sind. (Lucius Annaeus Seneca)

Zunächst war die Idee. Wie aber nun in die Umsetzung kommen?

Länder und Orte, zu denen es uns hinzieht, Menschen, die wir gern treffen möchten, die Art und Weise des Reisens und das entsprechende Fortbewegungsmittel – all dies stand nach nicht allzu langer Zeit fest. Was jedoch mitnehmen? und wie packen?

Da wir verschiedene Länder und Orte nacheinander besuchen, ohne zwischendurch daheim vorbei zu schneien, braucht es doch einiges an Planung. Mit Flugzeug und Auto, per Zug, Bus und zu Fuß werden wir womöglich unterwegs sein. Das Denk- und Planungsrätsel zeigt sich schnell von seiner fiesen Seite:

  • In England und Schottland benötigen wir Zelt, Isomatten, Schlafsäcke und etwas Outdoor-Equipment für den britischen “Sommer”, der auch mal Hitze, Kälte und viel Nässe bereithalten kann (Gummistiefel!!) – all das per Flug und Zug.
  • Die 4-wöchige Trekkingtour durch das Himalaya-Gebirge in Nepal und Tibet – größtenteils zu Fuß (mit Yaks) – erfordert allerdings wasserdichte Verpackung im Seesack, mit wetterfester Kleidung im Zwiebelprinzip für heiß, kalt, Sturm, ausgedehnte Wanderungen sowie schlafen, essen und leben auf der bloßen Erde auf bis zu 5.700m.
  • Neuseeland wiederum wird sommerlich sein, wobei auch hier wechselhaftes Wetter – je nach Aufenthaltsort auf Nord- oder Sübinsel – zu erwarten ist. Retreat im “Duschungel” bei hoher Luftfeuchtigkeit mit 4-wöchiger Abstinenz von der Welt. Dort wären einige buddhistische Literatur sowie Gegenstände von Vorteil, die wir aber nicht vorher nach Tibet einführen dürfen. Es bleibt spannend! Nach dem Retreat fahren wir mit dem Bulli durch das Land – Platz ist rar und daher sollten wir nur das bei uns haben, was wir wirklich benötigen.

Das logistische Rätsel nehmen wir gern als Herausforderung an und werden Euch an den Fortschritten teilhaben lassen.

Fakt ist: Excel-Kenntnisse sind von Vorteil und ja, wir haben eine Tabelle (GoogleDrive) erstellt, in der wir tatsächlich Aufgaben und Abhängigkeiten, Zeiträume und Verantwortlichkeiten (wir 2 ;-)) nach Kategorien getrennt (z. B. Wohnung, Dokumente, Länder (Nepal, Neuseeland…) eintragen. Diese Tabelle schauen wir in regelmäßigen Abständen gemeinsam durch und stellen fest, wo wir stehen, was fehlt, wo der Status angepasst werden kann oder eine Aufgabe erledigt ist. Klingt wenig romantisch, hilft aber unglaublich und wirkt Stress und dem permanenten Gefühl von “….irgendwas habe ich vergessen” entgegen.

Fakt ist auch: Zettelwirtschaft ist auch nicht zu verachten 🙂

Erstes Brainstorming sowie Aufgabenteilungen werden auf Zetteleien vermerkt und somit immer wieder gesehen und ggf. zeitnah umgesetzt. Oder auch nicht, da Biergartenwetter und Wanderungen im Sonnenschein auch nicht zu verachten sind.

Impressionen aus Vorbereitung, Planung, Zettelei und Muße

 

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